Montag, 25. Februar 2013

BMI

Es ist 3.15 Uhr. Ich sitze vor meinem PC höre leise Rocko Schamoni und neben mir häufen sich Pizzaschachteln. Jahaa, ich habe Urlaub. Wenn das der Normalzustand in meinem Leben wäre, wäre das ganz schön traurig.

Es heißt ja, wir Deutschen seien die dicksten Europäer. Während meinem Urlaub habe ich ganz gut dazu beigetragen, dass sich das auch erst mal nicht ändert. Heute bin ich z. B. erst um 13 Uhr aufgestanden, habe weitere 4 Stunden auf der Couch gelegen und mir danach Pizza bestellt. Darauf folgten weitere 5 Stunden Verdauungs-auf-der-Couch-liegen und Zack! war es schon wieder Nacht.

Aus Langeweile habe ich vorhin mal meinen Body Mass Index berechnet... Rosig sieht er zwar nicht aus, da ich über dem Normalgewicht liege (Wow, wer hätte das gedacht?), aber schwer übergewichtig bin ich immerhin auch nicht (Puh...). Ich war immer schon ein dickes Kerlchen und solange ich mich nicht zu sehr gehen lasse, komme ich auch ganz gut damit zurecht.

Das ist ja das Schöne am BMI. Man kann ruhig 130 Kilo wiegen, vorausgesetzt man ist zwei Meter sechzig groß. Bei 1,54 m sollte man allerdings besser keine einhundert Kilo wiegen, da dann der BMI weit über 40 liegt und das schon mehr als übermäßig adipös ist. Der normale BMI für Männer liegt übrigens zwischen 20 und 25.

Die meisten Dicken wollen den Pfunden ja schon an den Kragen, aber sie kommen nicht ran. Denn Dicke haben keinen Hals, an dem man sie packen könnte. Der Grund ist oft der Gleiche: Zu wenig Bewegung. Sie würden sich ja bewegen, aber das Knie ist kaputt, weil der Körper zu schwer ist für Bewegung. Hier beißt sich nicht die Katze in den Schwanz, sondern der Dicke in den Big Mac.

Aber man kann es auch so sehen: Dicksein erhöht die Lebensqualität. Denn wer nach 3 Billigpackungen Chickenwings noch nach dem 2,5 Liter-Eimer Vanilleeis greift ("um den salzigen Geschmack loszuwerden") ist meist zu dick für die Röhre und wer nicht in die Röhre passt, bei dem wird auch nichts festgestellt, was beunruhigen könnte.

Samstag, 23. Februar 2013

Altersvorsorge

In letzter Zeit mache ich mir immer mehr Sorgen um Altersvorsorge. Was passiert wenn ich in Rente gehe und wie kann ich der Altersarmut entgehen? Zugegeben, ich bin erst 26, aber sollte man nicht schon möglichst früh damit beginnen. Viele Bekannte und Freunde haben sich schon jetzt abgesichert (Haus und/oder Kinder). Ich hingegen habe keinerlei Eigentum außer meinem Auto (Opel Kadett, Wert ca. 80 Euro) und erwarte keine größeren Erbeinnahmen, da sparen in meiner Familie ein Fremdwort zu sein scheint.

Aufgrund meiner momentan relativ sicheren finanziellen Situation habe ich mir überlegt, etwas Geld anzulegen, aber wie funktioniert das eigentlich? Und worin investiert man am Besten? Gold ist ja angeblich immer eine sichere Nummer und Silber und Platin verdrängen Weihrauch und Myrrhe immer mehr aus dem klassischen Trio. Aber kann ich mir solche Anlagen eigentlich leisten? Ich bin in dieser Hinsicht auch viel zu unerfahren. Aktienfonds von Banken will ich auch nicht vertrauen, darüber habe ich in letzter Zeit zuviele öffentlich rechtliche Informationssendungen gesehen.

Oder sollte ich mein Leben jetzt einfach noch ein bisschen genießen und Geld ausgeben. Sparen tu ich eh schon und Geld anlegen kann ich auch noch in 4-5 Jahren. Schließlich haben viele Freunde und Bekannte riesige finanzielle Störfaktoren (Haus und/oder Kinder), die sie davon abhalten Spaß zu haben. Am Ende gilt vielleicht doch der Leitsatz: Das Herz kann noch so rot schlagen, wichtig ist am Ende doch, dass die Zahlen schwarz sind.

Samstag, 16. Februar 2013

Einfach mal fünfe gerade sein lassen


Es gibt ja jede Menge unausgeglichene Menschen. Entweder können sie ihre Emotionen nicht im Zaum halten, oder sie sind in jederlei Hinsicht übergenau. Manche fühlen sich auch einfach für alles Verantwortlich und wegen allem was auf dieser Welt schief läuft schuldig.
Ich habe zum Beispiel die furchtbare Angewohnheit mich stets möglichst fehlerfrei ausdrücken zu wollen, auch im Internet. Dummerweise verlange ich das auch von anderen Menschen und werde daher häufig mal unfair. Das tut mir Leid. Ansonsten halte ich mich allerdings für relativ ausgeglichen und bin eher so der "Ist mir doch egal"-Mensch.

Die folgenden 10 Punkte sollen beschreiben, was diese Menschen ausmacht, die (meines Erachtens) alles etwas lockerer sehen sollten:

1. Sie sagen Dinge wie: "Morgen? Du meinst wohl heute! Es ist schon 0:20 Uhr!"

2. Sie brummeln bei Spielen wie Assassins Creed: „Das geht doch gar nicht!“

3. Bei ganz normalen Gesprächen im Familienkreis fallen ständig solche Worte wie Ozonloch, Hungersnot und Klimawandel.

4. Bei einer Grillparty rufen sie mit dem zweiten Steak im Mund: "Man, gehts uns gut!"

5. Sie schreiben Leserbriefe.

6. Sie wollen sich in den näxten 35 Jahren einschränken um ihre Doppelhaushälfte abzubezahlen.

7. Sie halten Richard David Precht für einen echten Philosophen.

8. Sie schreiben Blog!

9. Sie regen sich über Aufzählungen auf, die 10 Punkte haben sollen, aber nur 9 haben.

Gerade kommt mir übrigens noch ein Aufreger, der mich betrifft. Wenn man Stein - Schere - Papier spielt, gibt es KEINEN Brunnen. Dieser macht das Spiel einfach unfair! Und wenn jemand unbedingt auf den Brunnen besteht, sollte er es mal hiermit versuchen. Wenn man das Spiel unbedingt aus dem Gleichgewicht bringen will, dann aber richtig.

Dienstag, 12. Februar 2013

Rapzinger - Habemus Gangsta

Der Rücktritt des Papstes kam ziemlich überraschend und da ich darüber keine Witze machen will, weil alle schon gemacht wurden, habe ich mich gestern mit meinem Kumpel Marius zusammengesetzt und bei diversen Bier, die Rücktrittsrede des Papstes etwas aufgepäppelt.



Montag, 4. Februar 2013

Super Mario Bros. 2010

Der Videospieldesigner Zack Hiwiller hat sich mal Gedanken gemacht, wie Super Mario Bros. heute aussehen würde und dies in ein paar Grafiken dargestellt. Diese Bilder sind zwar zugegebenermaßen schon etwas älter, aber sie haben trotzdem nicht an Aktualität verloren.